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Sonntag, 13. September 2015

16.08.15 - Sidemount Day Freilinger See Blankenheim

Es ist jetzt mittlerweile schon knapp einen Monat her, wo ich auf Einladung von Sebastian hin erneut an unser Hausgewässer nach Blankenheim gefahren bin. Um die Gewöhnung nicht zu verlieren, nahm ich dieses Mal wieder meine beiden Alus mit. 

Von dem trüben Wetter ließen wir uns nicht entmutigen. Wofür hat man wohl sonst einen Trocki dabei. Das war offenbar auch der Grund, warum uns von den insgesamt acht angekündigten Tauchern nur noch zwei weitere (Mario + dessen Sohnemann) beehrten. Nicht ganz uneigennützig wie wir nachher beim fachsimpeln über einen Advanced Nitrox Kurs feststellen durften...

Aber immer der Reihe nach.
Da Sebastian seine Deluxe-Kamera dabei hatten, ließ ich meine beim ersten Tauchgang zurück und hüpfte zunächst ohne sie ins Wasser. Kamera beim SIdemount stellte sich immer als suboptimal raus, weil ich mich auch nochmal ein bisschen aufs Flaschen-Handling konzentrieren wollte.

Die umbrüchige Wetterzeit zog noch gravierendere Sichtveränderungen wie vorige Woche mit sich - sprich unterhalb von 6 Metern Tiefe wurde die Sicht durch die  schwimmenden Schwebeteilchen dermaßen trübe, dass sich ein Besuch derer kaum lohnte. So war es auch kaum verwunderlich, dass wir uns im gewohnten Flachwasserbereich oberhalb 7 Meter (max.) aufhielten.
Der angenehme Nebeneffekt dieser Vorgehensweise: Nach dem 71 MIn. Tauchgang zeigte "das Finimeter" noch 250 bar an ;)

Bei diesem ersten Tauchgang zeigten sich ausser dem bekannten Kleinfischen und diversen Mini-Hechten keine weiteren Bekannten. Schade eigentlich. Dafür sollten wir aber beim zweiten entschädigt werden.

Bei der zwischenzeitlichen Oberflächen-Pause haben wir uns bei Mario dann mal nach dem Advanced Nitrox Kurs erkundigt. Dieser Kurs scheint nicht nur wegen der geringeren Dekompression durch das Deko-Gas zuträglicher zu sein, sondern auch den Skills...aber mehr sollte an der Stelle nicht verraten werden.

Beim zweiten Tauchgang durften wir dann einem Schauspiel der ganz besonderen Art beiwohnen. SO huschte einmal ein MIni-Hecht vor uns und verzog sich in Richtung "Seegraßkante". Dort verzog er sich dann in den Anfangsbereich des Seegrases und verpeiste vor unseren Augen seinen Fang - das Schicksal hatte es mit einem von den Kleinfischen am Ufer nicht gut gemeint und so befand er sich nun in Richtung Verdauung des Hechtes. Wirklich faszinierend anzusehen - leider konnte Sebastian Kamera offenbar nicht scharfstellen und so stellte sich bei der späteren Begutachtung heraus, dass das Foto leider nichts geworden ist.

Aber je öfter wir noch an den See fahren, umso öfter könnte sich die Szene wiederholen ;) 

Nach unserer "Schräglage" an der Staumauer entlang verließen wir aber nach 56 min. das Wasser. Das fantastische dabei ist dass man nach gut zwei Stunden Tauchzeit immernoch 150 bar auf "dem Finimeter" hat ...
Werde die nächste Zeit wieder öfter sidemount blubbern gehen. Das gute Gefühl immer genügend Luft dabei zu haben ist einfach fantastisch!








Freitag, 28. August 2015

09.08.14 - Uwe Testtauchen Freilinger See Blankenheim

Auf Geheiß von Uwe auf mein Aquanaut Bild mit dem neuen Anzug, und seinem Hinweis auf den nahenden Atlantik-Urlaub, zog es uns wieder einmal an den Freilinger See in Blankenheim!
Anlass war das Antauchen seines neuen Anzugs. Reinhold, sein Schüler Jürgen, Elke und sogar die Luxemburger Fabienne, Oli und Jay' beehrten uns dann auch noch bei der Gelegenheit. Das zunächst nicht ganz so strahlende Wetter lud uns aber dennoch mal dazu ein, uns nicht wie gewohnt auf dem Parkplatz breit zu machen, sondern direkt auf der "Liegewiese" weniger Meter vom Ufer entfernt.


 







Wie man ja sehen kann hat es dann auch nicht lange gedauert, bis wir uns anrödelten und uns in die Fluten stürzten.
Die etwas mäßigere Sicht von 3 - 5 m zwang Elke, Uwe und mich dazu, dass wir uns zu dritt im Dreieck formierten. Ich also als ortskundiger vorneweg und Elke und Uwe im Rückraum. Herr gott die neue Fußball-Saison wirft ihr Schatten voraus. Als Volltreffer mussten dann die üblichen Verdächtigen wie Hecht und Kleinfisch herhalten. Denn mehr gab die Sicht leider nicht her. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass wir uns zweimal bei dem ersten Tauchgang verloren!? Folglich war bei meinem kurzen Solo-Ausritt zum tiefsten Punkt des Sees auf 12,9 m Tiefe die Sicht auch nicht wirklich besser :/
Aber wenigstens wurde bei den zwei Tauchgängen das Ziel erfüllt, nämlich dass Uwe den Anzug guten Gewissens mit in Urlaub nehmen kann ;)

Zum zweiten Tauchgang stellten wir die Buddy-Teams dann so um, dass ich mit Fabienne, Oli und Jay ins Wasser hüpfte, weil kurz nach meinem Abtauchen mit Uwe und Elke ich feststellen musste, dass die beiden sich so gut "verstanden", dass die glatt ohne mich loszogen...so wartete ich noch ein paar Minuten und hing mich einfach an Oli dran. Als weiser Entschluss stellte sich heraus, zum Ende hin den etwas flacheren Bereich aufzusuchen, um auch dem Hecht guten Tag zu sagen.

Also die paar Fische und Hechte können sich m. E. echt sehen lassen :D














So war es ein rundrum gelungener Sonntag und ich sage vielen Dank bei allen die dabei waren! Bis zum nächsten Mal!

Donnerstag, 16. Juli 2015

12.07.15 Freilinger See Blankenheim Freilingen Geburtstagsblubbern

Zum Geburtstag hab ich mir was besonderes ausgedacht. Jeder bekam den zweiten Tauchgang von mir spendiert.
Der Christoph sagte ganz spontan einfach so mal zu, genauso wie der Martin - der an dem Tag freundlicherweise den Chauffeur für mich spielte - vielen Dank dafür. Und Sabine und Sebastian haben bereits letzte Woche beim Sommerfest in Diez fix zugesagt und für meinen Jahrestag auch eine schöne Überraschung für mich gehabt. Auch dafür vielen herzlichen Dank!

Um 10 Uhr trafen wir uns also an der Stauanlage Weilerbach (Freilinger See) und ließen uns erst einmal etwas Zeit beim Anrödeln. So stürzten wir uns dann auch erst um kurz vor 12 in die Fluten. Sabine und Sebastian zogen zunächst erst einmal alleine vom Einstieg Richtung Süden los. Martin, Christoph und ich orientierten uns nördlich!
Peilung genommen, Hebel nach unten, Trocki entlüftet und los gings! Erst einmal den tiefsten Punkt auf 12,7m finden. Machte aber wenig Sinn, da man ab 7m gut "sehen" konnte, wie sich das noch kalte Wasser am Grund mit dem warmen Wasser von oben vermischte und so sämtliches Sediment von oben unterhalb der 7m-Marke die Sicht im wahrsten Sinne des Wortes vernebelte! Den Touchdown haben wir trotzdem geschafft!

Also wieder den Hang hinauf auf etwa 4 - 6 Meter, wo ich ganz schön verdutzt schaute, was sich vor unseren Masken abspielte! Ein ganzer Fischschwarm an Kleinstfisch. Unfassbar! Etwas weiter geschwommen tauchten auch ab und zu ein paar wirklich putzige Mini-Hechte auf, wenn man mal ganz genau hingeguckt hat. Wirklich niedlich diese Hechte, gerade mal so groß wie der Zeigefinger! Herrlich! Und auch ein großer Hecht huschte zwischen uns und Ufer vorbei, der war aber leider etwas zu schnell für den Auslöser. ;)

Nach etwa 40 Minuten gab ich dann das Zeichen für den Umkehrkurs Richtung Südost! Und auch da ließen sich die Fischschwärme wieder blicken. Sebastian und Sabine begegneten uns auch wieder, was mich in meiner Intuition bestätigte, dass wir schon etwas an unserer Einstiegsstelle vorbei gepaddelt waren. Also mal kurz aufgetaucht und gesehen, dass wir in der Tat etwa 7 - 10 m an der Einstiegstelle vorbei waren. Anschließend kurz nochmal abgetaucht und Christoph und Martin die Richtung angezeigt, wo der Ausstieg ist. Zwei Minuten später standen wir dann am Ufer und ich musste Sebastian noch im Wasser von unseren sagenhaften Begegnungen erzählen.
Mit der beste Tauchgang, den ich je in dem See hatte! Allein dafür hat es sich schon gelohnt hier hin gekommen zu sein.

Der anschließende Smalltalk bei der Oberflächenpause tat natürlich sein übriges und die Weltklasse-Brownies von Sabine und Sebastian haben uns den Tag herrlich versüßt! Echt spitze die Dinger ;)

Als sich kurz vor zwei dann (für die Eifel standesgemäß) Petrus dann auch mal meldete, flüchteten wir dann auch zwangsläufig in unsere Trockis und bei der Gelegenheit haben wir dann auch direkt die zweite Flasche montiert!
Um 14.30 Uhr gingen wir dann abermals mit unserem Gerödel zum Ufer und zogen in umgekehrter Richtung von dannen. So orientierten Martin und ich uns diesmal in Richtung Staumauer entlang im Bogen zunächst Richtung Südost. Im flacheren Bereich bis 6 Meter konnten wir dann auch an der Schräge der Staumauer meinen erhofften Aal sehen und nicht blos einen. Der erste war leider nicht sehr zahm und huschte augenblicklich davon, als ich den Auslöser durchdrücken wollte. Das ging beim Zweiten aber dann schon wesentlich besser. Zwischendrin begegneten uns an der Rückseite des Seegrases an der Bodenkante der Staumauer immer mal wieder ein paar Mini-Hechte und auch ein weiterer Aal huschte dort an uns entlang. Einfach fantastisch wie die sich durchs Wasser schlängeln. Leider sind sie dabei etwas zu schnell für den Auslöser. Aber ein richtiges Highlight erwartete uns als wir uns am Ende der Staumauer Richtung Norden orientierten. Am anderen Ufer entlang erwarteten uns zwei Zander die einfach im Seegraß liegen blieben und sich von allen Seiten ablichten ließen, selbst wenn man auf Fingerlänge an sie herankam. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich musste sogar ein Video drehen, um die Bewegung der Augen festzuhalten, weil ich sie im ersten Moment für leblos hielt.
Kurz darauf begegnete uns auch noch ein kapitaler Barsch, der nicht ganz so photogen war, sich aber dennoch ein paar Mal ablichten lies.
Da ich defakto nicht damit gerechnet hatte, über 70 Minuten im Wasser zu bleiben, bekam ich dann doch tatsächlich Orientierungsschwierigkeiten und die Luft ging auch etwas zu neige. Und so blieb uns eigentlich nichts anderes übrig, als einen Freiwasser-Durchstieg 120° gen Einstieg! Diesen nutzten wir dann auch noch für einen Dropoff auf 11m - hätte nicht unbedingt sein müssen - aber im Endeffekt doch gut, um noch was aufm Computer stehen zu haben! Summasumarum waren wir dann laut Computer 83 Min unterwegs! Der längste Tauchgang den ich bis dato gemacht hab :)

Und so ging der Tauchtag dann auch langsam zu Ende. Gerödel zusammengepackt, ab ins Auto, schnell verabschiedet und nach unserer Tour nach Gerolstein zum goldenen M war ich dann um 19.30 Uhr wieder daheim! Vielen Dank an Sabine, Sebastian, Christoph und Martin dass Ihr dabei wart! Werden wir nochmal machen!